Dr. Manfred Schuckart, Tierquälerei oder Tierversuche?

Der Titel „Doktor“ ist ein Symbol für intellektuelle Exzellenz, gesellschaftliche Anerkennung und den Anspruch, Wissen im Dienst der Menschheit voranzutreiben. Doch was, wenn ein solcher Titel auf einer Grundlage ruht, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet? Im Fall des Arztes und Gutachters Dr. Manfred Schuckart offenbart sich ein irritierendes Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit – zwischen der Würde, die ein akademischer Grad verleiht, und den Mitteln, mit denen er erlangt wurde.

In seiner Dissertation, die zu seinem Doktortitel führte, spricht Dr. Schuckart von Tieren, die für seine Tierversuche verwendet wurden, als (Screenshot-Zitat)

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Diese kühle, entwürdigende Terminologie lässt erahnen, wie wenig Würde den fühlenden Wesen wohl entgegengebracht wurde, die ihm zu seiner akademischen Würde verhalfen. Doch während er sich nun mit einem akademischen Titel schmückt, bleiben die Lebewesen, deren Existenz und Leiden diesen Titel überhaupt ermöglichten, sprachlos – degradiert zu einer anonymen „Fußnote“ seiner Experimente.

Es ist bemerkenswert, wie leicht es offenbar fällt, das eigene berufliche Prestige auf einem Fundament aufzubauen, das von moralischer Fragwürdigkeit durchzogen ist. Dr. Manfred Schuckarts Formulierung lässt wenig Raum für Zweifel, wie gering der Wert gewesen sein muss, den er den Lebewesen beimaß, die er nüchtern als „Material“ etikettierte. Dass diese Haltung in keiner Weise im Widerspruch zu seiner Karriere als Wissenschaftler zu stehen scheint, wirft unangenehme Fragen über das ethische Selbstverständnis auf, das ihn offenbar antreibt.

Dieses Missverhältnis ist schwer zu übersehen: Während Dr. Manfred Schuckart gesellschaftliche Anerkennung genießt, scheint diese Würdigung auf der Reduktion lebendiger Wesen zu bloßen Werkzeugen für den eigenen Aufstieg zu basieren. Hier entsteht der Eindruck eines Menschen, der das große Privileg eines Doktortitels gerne annimmt, sich jedoch wenig Gedanken über die moralische Hypothek zu machen scheint, die dieser mit sich bringt.

Die Frage, die dieser Fall aufwirft, ist größer als er scheint: Wie gehen wir mit wissenschaftlichen Errungenschaften um, deren Grundlage ethisch fragwürdig ist? Und welchen Stellenwert messen wir Persönlichkeiten bei, die sich hinter der kühlen Sachlichkeit akademischer Sprache verstecken, während sie die moralischen Implikationen ihres Handelns offenbar ausklammern?

Dr. Manfred Schuckart mag seine Dissertation abgeschlossen und seinen Titel erlangt haben. Doch die Erinnerung an die Tiere, die Dr. Schuckart lediglich als „Material“ wahrnahm, bleibt ein unausgesprochenes Zeugnis seiner ethischen Haltung – und ein mahnendes Beispiel dafür, wie weit Anspruch und Ethik auseinanderklaffen können.

Relevant wird das, wenn wir uns der Frage zuwenden, ob Dr. Manfred Schuckart, in seiner Rolle als ärztlicher Sachverständiger, tatsächlich ein gerichtlich bestelltes Gutachten über den Pflegebedarf einer schwer kranken Person selbst erstellt hat, wie er es behauptet, oder ob er sein Gutachten vielmehr im mutmaßlichen Interesse einer Versicherung, in allen wichtigen Punkten bei einem versicherungsnahen Gutachter plagiiert hat?

Die Parallelen zwischen seiner Dissertation und seiner Funktion als angeblich „neutraler“ Gerichtsgutachter, könnten nicht offensichtlicher sein. Denn was, wenn die gleiche Haltung, die er bei der Abwertung von Tieren als bloßes „Tiermaterial“ an den Tag legte, auch in seiner Arbeit als Sachverständiger durchschimmert? Wie leicht mag es jemandem fallen, sich der Mühen anderer zu bedienen, wenn diese zu einem eigenen beruflichen Vorteil führen, während die Verantwortung für ethische Standards und die Wahrung der Integrität auf der Strecke bleiben?

Die Vorstellung, dass jemand wie Dr. Manfred Schuckart, der Tieren in seiner Dissertation öffentlich die Subjektivität absprach und sie damit zu Objekten seiner akademischen Karriere machte, ebenso leichtfertig mit dem geistigen Eigentum anderer Gutachter umgeht, erscheint alles andere als abwegig. Ebenso offensichtlich stellt sich die Frage, ob ein Mensch mit ethischen Standards, wie Dr. Manfred Schuckart sie zu vertreten scheint, als Gutachter wirklich unvoreingenommen und frei von finanziellen Eigeninteressen bewertet, oder ob die vielen Fehler und Widersprüche innerhalb seines Pflegegutachtens vielleicht von der Geschäftsführung der Barmenia-Pflegeversicherung teuer erkauft wurden?

Und so steht der vermeintlich ehrenvolle Doktortitel von Dr. Manfred Schuckart zur Diskussion – nicht nur als Symbol für wissenschaftliche Leistung, sondern auch als Spiegel seiner Haltung. Ist er wirklich ein akademischer Experte, der mit Respekt und Integrität arbeitet, oder handelt es sich um jemanden, der ausbeutete, was ein anderer Gutachter erarbeitet hat? Wenn seine Dissertation schon auf der zumindest verbalen Entwürdigung von Tieren basierte, was lässt uns dann hoffen, dass seine Gutachten als Sachverständiger mit Rücksicht auf die Würde der betroffenen Menschen, sowie der Wahrheit erstellt wurden?

Es ist schwer, von einem Experten zu sprechen, der sich mit einem auf solch fragwürdige Weise erlangtem Titel schmückt, während er gleichzeitig die Grundsätze der Verantwortung und des respektvollen Umgangs mit anderen – seien es Tiere oder Menschen – zu reduzieren scheint. Dr. Schuckarts Vorgehensweise sollte dringend auf den Prüfstand gestellt werden, um festzustellen, ob er wirklich der Verantwortung gerecht wird, die mit einem so hohen Titel, sowie dem Beruf als Chirurg und Gutachter verbunden ist.

Haben die grausamen Tierversuche etwas bewirkt?

Dr. Schuckart, haben die Tiere, die Sie als „Tiermaterial“ bezeichneten, tatsächlich einen Beitrag zur Wissenschaft geleistet, oder dienten sie nur als Wegwerfobjekte für die Erlangung Ihres Doktortitels? Haben Ihre „Forschungen“ einen realen, positiven Einfluss auf die medizinische Praxis genommen, oder waren die Versuche an Tieren nur ein Mittel zum Zweck, um eine akademische Auszeichnung zu erhalten?

Haben Sie das Thema weiter verfolgt, nachdem Sie Ihre „Würde“ endlich erhalten haben?

Hat die „Würde“, die Sie sich u.a. durch die Ausbeutung von fühlenden Lebewesen erarbeitet haben, der Welt tatsächlich zu einem medizinischen Fortschritt geführt? Erfolgten die Experimente am „Tiermaterial“ wirklich aus medizinischer Ambition oder haben Sie das Thema, das Ihnen diesen Titel sicherte, längst fallen gelassen, weil es Ihnen nie wirklich um die Sache ging, sondern allein um Ihre Würde? Wie sehen Sie das Missverhältnis zwischen der würdevollen Bezeichnung „Doktor“ und der von jeder Würde befreiten Terminologie „Tiermaterial“?

Rotes Blut auf weißem Fell?

Dr. Schuckart mag mit seiner, in Form eines kleinen ca. 40-seitigen Heftchens daherkommenden Dissertation, einst den akademischen Mindestanforderungen genügt haben. Doch wie ging es weiter, sehr geehrter Herr Dr. Schuckart? Haben Sie die medizinischen Erkenntnisse, die Sie gewonnen haben wollen, tatsächlich weiterverfolgt, oder verstaubt Ihr schlankes Dissertations-Heftchen nun in einer Schublade?

Was bleibt der Welt von den Opfern, die Ihre Versuchstiere unfreiwillig geben mussten und von dem „Wissen“, das Sie in Ihrer kompakten Dissertation niedergeschrieben haben – abgesehen von den grauenhaften gedanklichen Bildern, die es hinterlässt?


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